szmmctag

  • Frau Merkel, ziehen Sie Ihre Soldaten aus Syrien ab!

    Wenn man das Geschehen in der Ukraine betrachtet, muss man den Eindruck gewinnen, schizophren zu sein.
    Was am Anfang in Kiew geschah, fand den einstimmigen Beifall des Westens: Ein Bürgerkrieg wurde beschönigend als Demokratiebewegung bezeichnet und auch noch unterstützt, obwohl sich der Aufstand gegen die demokratisch gewählte Regierung richtete. Kein westlicher Politiker beschwichtigte, als sich die Tötung von vielen Menschen klar abzeichnete und auch von Klitschko angedroht wurde.
    Nun aber gibt es im Osten einen ähnlichen Volksaufstand und da verlangt man von Putin die Einhaltung des Genfer Abkommens, andernfalls werde es zu Sanktionen kommen. Putin wäscht seine Hände in Unschuld und sagt, er habe nichts damit zu tun. Und das ist durchaus glaubhaft, denn es ist anzunehmen, dass die russischstämmige Bevölkerung von selbst zu Russland gehören möchte, statt in einem Pleitestaat zu hausen, der nicht einmal für die Sicherheit seiner Bürger garantieren kann.
    Nun werden uns allerdings als Beweismittel für Putins Einmischung Bilder von Demonstranten gezeigt, die schon in Georgien dabei gewesen sein sollen. Was taugt dieser Beweis? Ebensoviel wie wenn man Bilder deutscher Islamisten zeigen würde, die nun in Syrien kämpfen und schon in Afghanistan mit der Bundeswehr dabei waren. Niemand käme auf die Idee, von der Kanzlerin zu verlangen, ihre Soldaten abzuziehen.
    Was ich vor allem beim Westen vermisse, ist der klare Wille zur Aufklärung aller Umstände. Warum konnte man nicht den Vorschlag Lawrows aufgreifen und durch die OECD aufklären lassen, wer für die Schüsse auf dem Meidan verantwortlich war? Und warum kann man nicht nun ebenso aufklären lassen, wer die Leute sind, die im Osten der Ukraine die Verwaltungsgebäude erstürmt haben? Sind es russische Soldaten oder Ukrainer? Das ließe sich doch ganz einfach feststellen, aber das geschieht nicht, weil dem Westen offenbar nichts an einer Aufklärung liegt, sondern weil er das Volk lieber mit Verdächtigungen füttern will.
    Das Schlimmste an dem Ganzen aber ist dies:
    Die Kanzlerin bezeichnete es immer als den größten Vorzug der EU, dass es keine Kriege mehr in Europa gibt. Nun aber sehen wir, dass uns die EU und die NATO an den Rand eines Krieges bringen.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Ist es nun eigentlich ein Zeichen besonderer Dummheit oder Raffinesse, dass der Mensch die Fähigkeit hat, sich selbst zu belügen?"

  • Frauen zurück an den Herd!

    So lesen wir es zur Zeit in der Presse. Es geht um die Französinnen, die den Deutschen immer als Beispiel hingestellt wurden, weil sie mehr Kinder in die Welt setzen als die Deutschen. Die deutschen Frauen bringen es gerade mal durchschnittlich auf 1,35 Kinder. Demgegenüber gebären die Französinnen fast 2 Kinder.
    Wir lasen bisher, dass in Frankreich alles so toll sein soll. Geboten wird alles, was die Eltern brauchen: Kinderfürsorge, Betreuung der Kleinkinder und Zahlung von Familienbeihilfen, Mutterschafts- und Vaterschaftsurlaub. Und so erfuhren wir besonders in den Frauenzeitschriften, wie großartig sich in Frankreich Mutterschaft und Beruf vereinbaren lassen.
    Aber nun trauen wir unseren Augen nicht. Wir lesen auf einmal: Die Französinnen wollen zurück an den Herd.
    Was mich an diesen Meldungen stört, ist der Ausdruck „zurück“, als wenn das ein Rückschritt wäre. Immer mehr Frauen dämmert nämlich, dass das Leben als „Heimchen am Herd“ keinesfalls zur Verblödung führt, sondern meist mehr Erfüllung beinhaltet als eine berufliche Karriere.
    http://autorenseite.wordpress.com/frauen/
    Frauen haben meist ein besseres Leben als Männer, weil viele die Wahl haben zwischen Beruf und Hausfrauendasein. Und sie können wechseln, wenn sie mit ihrer Wahl nicht zufrieden sind.
    http://die-andere-seite.blog.de/2012/11/28/frauen-besser-maenner-15257728/

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Es war sicherlich kein Menschenkenner, der den Begriff Menschlichkeit erfunden hat."

  • Witz zum Tag des Bieres

    Für die kultivierten Menschen ist ja heute eigentlich der Tag des Buches (siehe unten). Gleichzeitig feiern wir aber auch den Tag des Bieres. Wie passt das denn zusammen?
    Aber vielseitig, wie die Beiträge in diesem Blog sind, soll auch hier einer dem Bier gewidmet sein. Da Bier und Bayern zusammen gehören, kommt zur Abwechslung mal hier ein Witz aus Bayern(nicht stubenrein).
    Das ist gleichzeitig die Auflösung des Rätsel-Witzes von gestern:

    Frage „Was ist Sex übers Eck?“
    Antwort: „Reit im Winkl!“

  • Albig: Brett vorm Kopf

    Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Albig ist ein typisches Beispiel für die Denkweise deutscher Politiker. Wenn Geld benötigt wird, denkt man nur in eine Richtung: Da müssen die Bürger eben tiefer in die Tasche greifen. Seltsamerweise denkt man nur selten ans Sparen, und wenn gespart wird, dann eben an den notwendigen Investitionen wie die für die Infrastruktur. Warum spart man nicht bei den Subventionen? Solange die Parteien in der Opposition sind, bekämpfen sie mit Nachdruck die Subventionitis, aber kaum sind sie an der Regierung, vergessen sie das, was sie einmal gesagt haben. Es wird offenbar, dass die Parteien immer weniger bestimmen, was im Staat geschehen soll. Es sind die Giganten der Wirtschaft, die über die Lobbyisten unseren Staat beherrschen. Und da sie so viel Einfluss haben, können die ihnen gewährten Subventionen, selbst wenn sie nutzlos sind, nicht angetastet werden, sondern der Bürger muss noch mehr ausgequetscht werden. Es bleibt also dabei, dass Porsche trotz seiner Milliardengewinne vom Bürger subventioniert wird, aber für die Reparatur der Straßen kein Geld vorhanden ist.
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sinnlose-subventionen-die-groessten-steuerverschwendungen-der-regierung/7963602.html?slp=false&p=5&a=true#image
    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41495/1.html

  • Zum Tag des Buches: Mit Herzblut geschrieben

    Heute ist der Tag des Buches. Aus diesem Anlass sei hier ein Ausspruch von Nietzsche zitiert:
    „Von allem Geschriebenen liebe ich nur das, was Einer mit seinem Blute schreibt. Schreibe mit Blut: und du wirst erfahren, dass Blut Geist ist.“
    Ich habe mich immer bemüht, meine Bücher mit Herzblut zu schreiben. Urteilen Sie, wie mir das gelungen ist und schauen Sie doch mal auf meiner Homepage vorbei.
    Übrigens finden Sie in meiner Leseecke eine Kurzgeschichte zum Herunterladen.

  • Zu guter Letzt: Ein nicht ganz stubenreiner Witz

    Zur Abwechslung kommt nun mal hier wieder ganz etwas anderes, nämlich ein Witz aus Bayern. Die echten Bayern verstehen den folgenden Witz natürlich gleich ohne Erklärung. Für die anderen, die noch nicht ganz aufgeklärt sind über das, was es alles beim Sex gibt, kommt die Auflösung des Rätsels mit Lachgarantie morgen in diesem Blog. Also das hier ist der Witz bzw. die erste Hälfte davon:

    Was ist Sex übers Eck?

  • Die Top-Pinkler der Woche

    Soeben haben es zwei Pinkler geschafft, in die Top-News zu kommen. Der erste war ein Vater, der von seinem kleinen Sohn während einer Pinkelpause aus dem Auto ausgesperrt wurde:
    http://www.salzburg.com/nachrichten/diverse/verrueckt/sn/artikel/bub-sperrt-papa-bei-pinkelpause-aus-auto-aus-102715/
    Der zweite war ein junger Mann, der in die Wasserversorgung einer amerikanischen Stadt gepinkelt hat, so dass das gesamte Wasser erneuert werden musste:
    http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/chronik/sn/artikel/pinkler-verunreinigt-144-millionen-liter-trinkwasser-103247/
    Wer wird denn so penibel sein? Bei uns pieseln doch auch die Skifahrer ständig in unsere Wasserreservoire, nämlich auf die Gletscher. Wir werden getröstet, indem man uns sagt, der Boden würde derartige Verunreinigungen herausfiltern. Wirklich? Aber wie lange noch?
    Der Anlass für diesen Beitrag ist eigentlich ein anderer. Der Fall aus Amerika sollte uns warnen: Wir leben viel zu sorglos, weil wir es mit Terroristen zu tun haben, denen der Einfallsreichtum fehlt. Man stelle sich vor, diese Leute würden in einer konzertierten Aktion die Wasserwerke unserer Städte vergiften: Was wäre dann wohl hier los? Stellen Sie sich vor, die Münchner hätten nicht verpieseltes, sondern radioaktiv verseuchtes Wasser getrunken!

  • Wenn Sie am Feiertag ein Medikament brauchen...

    Nehmen wir an, Sie brauchen am Feiertag dringend ein Medikament, dann sieht es oft finster aus. Da ist es vorbei mit den netten hilfsbereiten Apothekern, die uns allabendlich auf dem Fernsehschirm begegnen.
    Ostermontag in Traunstein: Jemand, der ein Medikament benötigt, sieht auf den Notfallplan und sucht eine offene Apotheke heraus. Diejenige, die dort angezeigt ist, hat aber, wie er dann feststellen muss, nicht offen und zeigt auch nicht an, wer Dienst hat. Man fährt also zur nächsten Apotheke und liest dort, dass in ganz Traunstein keine einzige der 8 Apotheken offen ist. Man muss also in den nächsten Ort fahren.
    Können sich diejenigen, die sich dem Dienst am Menschen verschrieben haben, also die Apotheker, vorstellen, was es für einen alten kranken Menschen bedeutet, wenn er das alles auf sich nehmen muss?
    Wenn man schon zu faul ist, alle 8 Wochen den Notdienst zu übernehmen, dann sollte doch die Möglichkeit bestehen, die Krankenhausapotheke zu bemühen.
    Dies schreibt jemand, der es als selbstverständlich fand, dass er fast sein ganzes Berufsleben lang alle 10 Wochen für 7 Tage den Notdienst für die Nacht und das Wochenende übernehmen musste.

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