szmmctag

  • Da bleibt Ihnen die Frühstückssemmel im Halse stecken!

    Stellen Sie sich vor: Unsere Semmeln kommen aus China!
    In diesem Blog habe ich mich gewundert, warum Brot aus Österreich so gut schmeckt.:
    http://die-andere-seite.blog.de/2014/07/18/brot-oesterreich-18917586/
    Warum es in Deutschland so anders ist, las ich gerade in einem Artikel mit dieser Überschrift:
    „Gut 282 Millionen Brötchen importierten deutsche Händler in 2011 aus China.“
    http://www.derwesten.de/wirtschaft/china-auf-deutschen-tellern-id7183223.html#plx14126238
    Lesen Sie dort weiter, was wir alles aus China, dem Land mit äußerst niedrigen Standards beim Anbau von Pflanzen importieren.
    Und wenn Sie grade an Ihrer fade schmeckenden, weichlichen Semmel kauen, wünsche ich trotzdem guten Appetit!

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Ach wenn der Mann doch Recht behalten hätte mit diesem weisen Ausspruch:
    "Das Fernsehen wird sich nicht halten, weil die Leute es bald müde sein werden, jeden Abend eine Sperrholzkiste anzustarren."
    (Daryl Zanuck, Filmproduzent der 20th Century Fox, 1946)
    Mehr interessante Fehleinschätzungen lesen hier:
    http://www.maxeiner-miersch.de/dumm_gelaufen.htm

  • MH 17: Wie immer zweierlei Maß?

    Die Absturzstelle von MH 17 liegt in einem von den Separatisten kontrollierten Gebiet. Wie ist man vor einigen Tagen über die Separatisten hergefallen, als es Probleme bei der Bergung der Toten und der Blackbox gab!
    Nun sollen noch die letzten Toten geborgen und Ermittlungen angestellt werden. Das geht aber nicht, weil in dem Gebiet Kampfhandlungen ausgebrochen sind. Das bedeutet also, dass nun Kiew sich genauso verhält, wie man es früher den Separatisten vorgeworfen hat: Kiew verhindert durch seinen rücksichtslosen Angriff den gefahrlosen Zugang zur Absturzstelle. Ob die Mainstreampresse das auch zum Thema macht?

  • Gewissen, Schuld, Verdrängung

    Ich bin kein Psychologe oder Psychiater, sondern ganz schlicht jemand, der so seine Beobachtungen macht und sie notiert, beispielsweise in dieser Geschichte über den „Ordensträger“, die zur Zeit in der Leseecke zu finden ist:
    http://autorenseite.wordpress.com/leseecke/
    Bisher dachte ich immer, es gäbe Leute, die kein Gewissen haben. Und ich glaubte auch, dass diejenigen, aus ihrer Sicht richtig handeln, kein Gefühl von Schuld spüren. Aber es scheint doch anders zu sein:
    Dazu ein paar Beispiele:

    Ein Soldat, der in Afghanistan gekämpft hat, kehrt so schwer traumatisiert in die Heimat zurück, dass seine Ehefrau sagt: Er ist geistig immer noch in Afghanistan und wird wohl nie nach Hause zurück kommen. Seine Frau schildert, dass er nachts im Schlaf schreit. Und wenn ihr kleines Kind schreit, bekommt er regelrechte Anfälle.

    Gerade hat ein niederländisches Gericht festgestellt, dass die Niederlande schuld am Massaker von Srebrenica sind. Ein niederländischer Soldat kommt immer noch nicht mit seiner persönlichen Schuld an diesem Drama zurecht, obwohl er auf Befehl handelte. Er sagt, er hätte sich notfalls allein den Serben entgegenstellen müssen und es wäre ihm lieber gewesen, er wäre dabei erschossen worden, als mit seiner Schuld weiter leben zu müssen.

    Was die moderne Kriegführung anbetrifft, meint man immer, dass Töten zu einer Art Kriegsspiel geworden sei, bei dem man das Gewissen nicht mehr spüre. Dennoch las ich, dass die amerikanischen Soldaten, die Drohneneinsätze vom Computer aus steuern, schnell traumatisiert sein sollen und ausgetauscht werden müssten.

    Als nach dem Krieg die Serben Rache an den Kroaten nahmen und Tausende liquidierten, fiel das Morden selbst den Mördern nicht leicht. Mindestens zehn der „Liquidatoren“ sind verrückt geworden.
    http://www.profil.at/articles/0922/560/243122/rache-wurzeln-partisan-simo-dubajic-massenmoerder

    Und wenn die israelischen Soldaten demnächst „siegreich“ aus Palästina heimkehren, wird mancher sich so fühlen wie der „Ordensträger“ in der oben erwähnten Geschichte oder wie der erwähnte niederländische Soldat, die beide lieber Opfer gewesen wären.

  • „Frauen und Sex: Wir frustrierten Kühe“

    So was zu schreiben, täte ich mich als Mann ja nie trauen. Aber so lautet gerade eine Schlagzeile im Spiegel.
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/sibylle-berg-ueber-frauen-und-sexualitaet-a-981315.html
    Als leidenschaftlicher Frauennichtversteher habe ich den Artikel natürlich gelesen und festgestellt, dass er a) von einer Frau stammt und deshalb b) am Thema vorbei geht. Wenn ich den Artikel recht verstanden habe, ist für Frauen ein gutes Buch und eine Tafel Schokolade wichtiger als Sex. Dem Bild der Autorin nach trifft das auch zu, denn die sieht ein bisschen ausgehungert aus und könnte also viel Schokolade brauchen. Eines muss man der Frau aber lassen: Sie räumt endlich auf mit Platons Sicht auf die Welt der Frauen, die sich bis in die Neuzeit erhalten hat:
    Platon meinte ja, im Inneren der Frau wohne eine Art von Tier, das dauernd geritten werden müsse, damit es zu keinen hysterischen Ausbrüchen komme.
    Was Männer über Frauen wissen müssen, liest man nicht im Spiegel, sondern im Eheratgeber.

  • Kann Gift gesund sein?

    Wenn wir die Zeitungen aufschlagen oder das Internet öffnen, springen uns jeden Tag Schlagzeilen in die Augen: Schon wieder Gift gefunden!
    Heute lese ich, dass in Niedersachsen kontaminiertes Getreide aufgetaucht ist. Es soll mit Antibiotika verseucht sein. Merkwürdig ist, dass das Getreide hauptsächlich an Betriebe mit Biogasanlagen geliefert wurde und nur zum Teil verfüttert wurde. Kann es sein, dass wir in einer Zeit, in der Menschen verhungern, Getreide verbrennen?
    http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regiolinegeo/niedersachsen/article130590786/Niedersaechsische-Kuehe-erhielten-moeglicherweise-kontaminiertes-Futter.html
    Gift ist überall: Wir haben schon gelesen, dass es im Kinderspielzeug oder in Babyschnullern enthalten war. Zur Zeit findet man es in Schuhen:
    https://magazin.spiegel.de/digital/index_SP.html#SP/2014/29/128101541

    Aber trotzdem werden wir immer älter. Anscheinend verwirklicht sich hier eine These der Homöopathie, nach der Gifte in kleinen Mengen Heilmittel sein sollen.
    Und noch eine Erkenntnis der Medizin scheint sich zu bestätigen: Das Beispiel der starken Raucher Chirchill und Schmidt zeigt, dass man sein Immunsystem auch durch ständiges Vergiften trainieren kann. Also: Auf geht's zum Training!

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    In dem Buch „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“ lese ich heute diesen Ratschlag:
    "Wenn dich jemand fragt, wie es dir geht, will er keinesfalls eine Schilderung deiner Krankheiten hören."
    Und nun fällt mir auf, dass dieser Satz eigentlich am Problem vorbei geht. Denn er beantwortet nicht die Frage, was man denn sagt, wenn einen jemand fragt, wie es einem geht.
    Wenn man so alt ist wie ich, darf die Antwort keinesfalls lauten: "Gut!" Das erweckt Neid. Außerdem bin ich ich dieser Beziehung erblich vorbelastet: Mein Vater pflegte bei solchen Gelegenheiten immer dreimal zu sagen: "Unberufen!" und dabei klopfte er drei Mal auf Holz. Ein ähnlicher Typ ist die Freundin meiner Frau. Als sie einmal ihr Licht gar zu sehr unter den Scheffel stellte, sagte sie, sie mache es wie die Japaner: Sie hob die Hände zum Himmel und rief: "Schlechter Reis! Schlechter Reis!" Damit wollen die Japaner angeblich Schicksalsschläge abwenden.
    Wenn mich jemand fragt, wie es mit geht, antworte ich: "Danke! Altersgemäß!" Dann kann er sich's aussuchen.
    Damit Sie von den Weisheiten dieser Seite auch wirklich profitieren, darf ich Ihnen noch einige Antworten vorschlagen, wie sie hier in Bayern üblich sind:
    "Geht scho!"
    "Muaß geh!"
    "Nimmer so oft wie früher!"
    Wenn Sie auch Vorschläge haben, senden Sie die doch bitte als Kommentar.

  • Ein Witz zum folgenden Blog

    Dazu passend fällt mir dieser Witz aus Bayern ein:

    Eine Frau erzählt ihrer Nachbarin: „Stelln'S Eahna vor: Mei Tochter möcht' an Schwarzen heiraten!“
    Die Nachbarin spendet Trost: „S werd scho net so schlimm werden: Es gibt ja auch bei der CSU nette Menschen.“

  • Wendehorsts Mautpläne

    Der bayerische Ministerpräsident Seehofer hat sich wegen seines politischen Zick-Zack-Kurses den Beinamen „Wendehorst“ verdient. Es kommt halt in der Politik nicht gut an, wenn sich jemand vom Gegenteil dessen überzeugen lässt, was er bisher gewollt hat.
    Nun bei der Maut ist er allerdings sehr grantig geworden, als sich sein Innenminister eingemischt hat. Seehofer fand es überflüssig, dass der auch noch „seinen Senf dazu gibt“. Man kann den Ärger Seehofers verstehen, weil der „Senf“ in der Zeitung stand.
    Nun meldet sich auch Schäuble zu Wort und erklärt, die Mautpläne dürften nicht schon „vorher zerredet werden.“ Ist das nicht eigenartig? Die CDU/CSU, die mit der Devise angetreten ist:“Näher am Menschen“ und die sich für eine stärkere Bürgerbeteiligung ausgesprochen hat, will nicht, dass Pläne zerredet werden. Ist es nicht allemal besser, wenn schon frühzeitig Bedenken gegen Vorhaben geäußert werden, statt dass die Leute hinterher auf die Straße gehen?
    Seehofer sollte so viel politisches Gespür haben, dass er erkennt, dass sich eine Maut auf den Landstraßen nicht durchsetzen lässt, wenn nicht für den Grenzbereich Ausnahmen gemacht werden. Wir haben es bei der Einführung der Ökosteuer auf Benzin erlebt, dass die deutschen Tankstellen im Grenzbereich aufgeben mussten, weil die Leute eben in Österreich tankten.
    Nun droht den Unternehmen im Grenzbereich eine viel größere Katastrophe. Sie sind auf Kunden in Österreich angewiesen: Beispielsweise kommen in Bad Reichenhall zur Therme täglich 500 Leute aus dem nahen Salzburg und die Geschäfte in der Fußgängerzone machen mindestens 20% ihres Umsatzes mit Kunden aus Österreich. Im Kur-Café, wo Tanz angeboten wird, sind sogar die Hälfte aller Besucher Salzburger. Wenn all diese österreichischen Gäste wegbleiben würden, wäre dies für die Stadt, die immer noch unter den Folgen der Gesundheitsreform leidet, nicht zu verkraften. Schon jetzt stehen etliche Geschäfte leer:
    http://www.internetbibliothek.homepage.eu/
    Wenn die Befürworter einer Maut für alle Straßen meinen, die Österreicher würde sich schon Vignetten kaufen, täuschen sie sich. Für einen gelegentlichen Tapetenwechsel durch Besuchen der Nachbarstadt werden die Salzburger kaum so viel Geld ausgeben. Und manche werden aus Prinzip sagen: „Dann eben nicht!“
    Weil die Folgen der geplanten Maut für die Grenzorte so dramatisch sein werden, wird die dort ansässige Bevölkerung aufsässig werden. Sie wird unter Führung der Bürgermeister (meist CSU) in München demonstrieren, bis Seehofer knieweich wird. Es ist also noch Zeit für den Wendehorst, das Schlimmste zu verhüten.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Der Mensch und der PC gleichen sich. Da kann man sich noch so sehr anstrengen: beide werden nie perfekt."

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