szmmctag

  • Zum CL-Spiel: Vorsicht Foul!

    Bevor wir auf eine bedeutende Entscheidung eines Landgerichts kommen, seien ein paar Bemerkungen über die Verneinung vorausgeschickt. Ein "Nein" bedeutet bei einer Frau: "Vielleicht!". Im normalen Sprachgebrauch beutet die doppelte Verneinung eine Bejahung - so ähnlich wie in der Mathematik: Da ergeben zwei Minus ein Plus. Alles klar? Dann verstehen Sie natürlich auch diesen Satz richtig:
    "Auch aus dem Umstand, dass eine Reaktion des Schiedsrichters nicht erfolgt ist, kann nicht darauf geschlossen werden, dass ein Regelverstoß vorliegt."
    Mehr Stilblüten finden Sie hier: http://die-andere-seite.jimdo.com/

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt er wieder, der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Reisen bildet: Man sieht, dass es in fremden Ländern anders aussieht als im Prospekt geschildert."

  • Noch eine Anekdote aus Bayern

    Schade, dass es keine Milchfrauen mehr gibt – sie waren Originale, denen eigentlich ein Denkmal gesetzt werden sollte. Tun wir’s also:
    In unserem Milchladen hatte die Besitzerin ein Sonderangebot  zu einem günstigen Preis: „Qarg!“ stand in großen Buchstaben auf einer Schiefertafel.
    Eine vornehme Dame aus den nördlichen Gefilden machte die Milchfrau darauf aufmerksam, dass man hinter dem „Q“ ein „u“ einsetzen müsse.
    Die Milchfrau wischte etwas unwirsch das Wort von der Tafel und ersetzte es durch „Quarg“.
    Da mischte sich eine zweite Kundin mit glasklarem preußischen Akzent ein und sagte: „Wenn man schon das Wort ausbessert, sollte man es gleich ganz richtig machen: Hinten gehört ein ‚k‛ hin.
    Da wurde die Milchfrau fuchsteufelswild, wischte das Wort weg und schrieb noch dicker und deutlicher: „Topfen“. Dabei schrie sie zornig: „Zwegen eich Preißen hab i Quark g’schrieben, damit ihr wisst, was g’moant is. Aber wenn’s den Damen so net passt, dann gibt’s halt wieder Topfen.“

    (Mehr Anekdoten und vieles andere gibt's in der Fundgrube)

  • Merkel-Bashing "ESC"aliert

    Das ist eine der Schlagzeilen nach dem schlechten Abschneiden unseres Beitrags zum Eurovision Song Contest. Man sieht wieder mal, wie unbeliebt Deutschland ist. Und das ist kein Wunder. Was wir betreiben, ist in den Augen unserer Nachbarn Lohndumping. Und dieser Vorwurf ist gar nicht aus der Luft gegriffen. Während unsere Nachbarn meist den Mindestlohn eingeführt haben, sind unsere Unternehmen nicht bereit, ihren Arbeitnehmern das Existenzminimum zu gönnen. 1,3 Millionen arbeitende Menschen müssen neben ihrem Lohn noch vom Staat unterstützt werden. Das nennen wir soziale Marktwirtschaft.
    Während unsere Arbeitnehmer viele Jahre ein sinkendes Realeinkommen hatten, konnten ihre Kollegen in anderen Ländern Zuwächse verzeichnen (Vgl. Schaubild in der Fundgrube unter „Die Blutsauger“). Nun aber merken die anderen, dass sie daher nicht mehr konkurrenzfähig sind. Und deshalb sind sie natürlich böse auf uns, weil sie bei der schleichenden "Bangladeshisierung", wie sie sich bei uns un-„Merkel“-ig ausbreitet, nicht mitmachen wollen. Das wird gewaltige Unruhen zur Folge haben. Da wird nicht nur das Merkel-Bashing eskalieren, sondern es wird die Flashmobs, die es bisher in lokal begrenzter Form gibt, auch international geben. Eines Tages werden sich die arbeitslosen Bewohner der EU-Süd-Staaten in Berlin zusammenfinden. Und man kann sich schon vorstellen, was dann passiert.

  • Amigo-Affäre: So nicht, Herr Seehofer! (Fortsetzung)

    Es ist schade, dass man als normaler Internet-User nicht sehen kann, wer die Besucher der eigenen Webseite sind. Herr Seehofer gehört offenbar nicht zu meinen Lesern, obwohl man meinen könnte, dass ein Referent das Internet daraufhin durchforscht, wo der Name seines Chefs auftaucht, und dass er dann seine Funde vorlegt. In Bayern scheint das nicht zu funktionieren. So entgehen Herrn Seehofer wertvolle Tipps, für die er bei einem Medienberater einen Haufen Geld bezahlen müsste. In meinen Aphorismen habe ich einen beherzigenswerten Spruch geschrieben:
    „Wenn du versuchst, etwas unter der Decke zu halten, brütest du es oft nur auf diese Weise richtig aus.“
    Leider hört der Ministerpräsident wohl nicht auf diese Weisheit, weil er mich wahrscheinlich nicht kennt. Deshalb zitiere ich wohl besser seinen früheren Kollegen Albrecht. Der hat einmal bei den Auseinandersetzungen um das Endlager Gorleben etwas Ähnliches gesagt:
    „Wenn du in ein Wespennest hinein langst, musst du fest zugreifen, sonst wirst du zerstochen.“
    Weil Herr Seehofer diese Weisheiten nicht beherzigen will, geht es ihm so, wie dem früheren Bundespräsidenten Wulff. Täglich wird in den Medien irgendetwas aus dem Amigo-Sumpf berichtet. Sogar im Bayrischen Rundfunk war heute schon in aller Frühe die erste Meldung diese: „In der Beschäftigungsaffäre kommen immer neue Details ans Licht...“
    Soll das so weiter gehen bis zu einem Wahldebakel? Oder kommt man nicht vielleicht doch endlich zu der Überzeugung, dass es besser ist, sofort alle Karten offen auf den Tisch zu legen? Dann aber schnell und nicht so tröpfchenweise!

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt er wieder, der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Traurig ist, wie sehr man angefeindet werden kann, wenn man meint, das Richtige oder etwas Gutes zu tun."

  • Anekdote

    Im Schloss Herrenchiemsee erreichen wir kurz vor dem Ende der Öffnungszeit noch die letzte Führung. An der Kasse wird uns gesagt, dass sie in englischer Sprache stattfindet.
    Dann macht sich ein bunt zusammengewürfeltes Häufchen mit uns auf den Weg: Japaner, Russen, Engländer...und wir.
    Nachdem wir schon einige Räume und Sehenswürdigkeiten von unserem Führer in Englisch mit bayrischem Akzent erklärt bekommen hatten, fragte mich eine Japanerin: „Sorry, what language is this?“

    (Mehr Anekdoten finden Sie hier in der "Fundgrube".)

  • Macht Gott Fehler? Die Erschaffung des Mannes

    Sie glauben, dass Gott keine Fehler macht, weil er allwissend ist? Sind Sie da ganz sicher? Dann kennen Sie wahrscheinlich den neuesten Bestseller „Teufel, Teufel! Das Buch der unfrommen Geschichten“ noch nicht. Dort erfahren Sie nämlich, wieso dem Lieben Gott (drücken wir es einmal vorsichtig aus) die Erschaffung von Adam nicht so besonders geglückt ist. Ist Ihnen das vielleicht noch gar nicht aufgefallen? Dann lesen Sie doch bitte mal die kostenlose Geschichte darüber in der „Leseecke“ bei Jimdo.
    Ein bisschen Spaß muss sein, auch wenn es um die Bibel geht – und Gott ist sicher kein Spaßverderber.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt er wieder, der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Das Erbgut hieße oft besser Erblast."

  • Ach, ist das herrlich...

    ...über was wir so ständig informiert werden. Hier nur 2 Beispiele:
    „Miranda Kerr verzichtet jetzt auf Push-up-BHs“
    „Uwe Ochsenknecht spart beim Klopapier“
    Warum bekommen wir solche Schlagzeilen zu lesen? Ist das wirklich etwas, was man wissen muss? Interessieren sich die Leute vielleicht für so einen Käse? Wahrscheinlich schon, denn sonst würde man ja wohl nicht darüber berichten. Hauptzweck solcher Meldungen ist aber, die Menschen vom Wichtigsten abzulenken: Sie sollen nicht darüber nachdenken, wie es weiter gehen soll mit dem Raubbau an der Natur, der Ausquetschung der letzten Energiereserven, dem Euro... und was da sonst noch an Problemen zu bewältigen ist. Da ist es doch besser, nicht hinzuschauen und sich mit dem Klopapier von Ochsenknecht zu befassen.

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