szmmctag

  • Radarfallen - sinnvoll oder Abzocke?

    Gestern schrieb ich hier einen Beitrag über die Geschwindigkeitskontrollen der Polizei. Und wie ich dort beschrieben habe, können Sie fast jeden Tag, so auch heute in den suedost-news.de lesen:
    „Lokalnachrichten BGL
    Mit 165 km/h auf der B 305 unterwegs
    Marktschellenberg – In Zusammenarbeit mit der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein führte die Polizeiinspektion Berchtesgaden am Dienstag in Marktschellenberg und Berchtesgaden Geschwindigkeitsmessungen durch.“
    Wie man sieht nützen die Geschwindigkeitskontrollen überhaupt nichts, außer dass sie Geld in die öffentlichen Kassen spülen. Man spricht ja zu recht von "Radarfallen", denn man baut die Straßen teilweise so aus, dass sie ohne weiteres viel höhere Geschwindigkeiten zulassen würden als die erlaubten. Und dort wird dann geblitzt. Weil das so viel Geld einbringt, werden die Beamten dort eingesetzt, anstatt auf Streife zu gehen, um die zunehmenden Einbrüche einzudämmen.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Wie jeden Morgen beginnen wir auch diesen Tag mit einem Moment der Besinnung:

    "Damit du dir vorstellen kannst, wie wichtig du bist: Die Welt ist im Weltall so unbedeutend wie ein Sandkorn in der Wüste. Und darauf lebst du und bildest dir ein, dass Gott seinen Sohn ausgerechnet auf dieses Sandkorn geschickt hat, um ihn auch für dich zu opfern?"

    Finden Sie nicht auch, dass man viel öfter über die Religion nachdenken sollte. Als Atheist sollte man sich fragen; Stimmt es vielleicht doch...
    Und als Christ sollte man den Spruch zum gestrigen Morgen über den Zweifel beherzigen.
    Jedenfalls sollte man sich in beiden Fällen in die "Verbotene Zone" vertiefen, die demnächst als eBook erscheint und derzeit unter dem Titel "Teufel, Teufel! Das Buch der unfrommen Geschichten" zu haben ist. Ich garantiere Ihnen, dass Sie sich bestens unterhalten mit den fast 50 Kurzgeschichten.

  • Fitness-Programm für Uli Hoeneß?

    Immer wieder, wenn ich etwas über Hoeneß lese, frage ich mich, wie er wohl aussieht. wenn er aus dem Knast heraus kommt.
    Dass er durch den Knast innerlich geläutert sein dürfte, ist anzunehmen. Aber der Knast könnte auch ein körperliches Fitness-Programm für ihn sein, wie diese Geschichte zeigt:

    Neulich auf einem Dampfersteg im Chiemsee spricht ein Mann einen anderen an:
    "Sind Sie es wirklich?"
    "Ja, natürlich! Wieso nicht?"
    "Sie sehen so verändert aus: so schlank und braun. Da war ich mir nicht mehr so sicher. Waren Sie in Kur?"
    "Nein, im Knast. Ich bin mal wieder betrunken gefahren und habe eine Haftstrafe kassiert. Da musste ich ein halbes Jahr hier bei Bernau im Torf arbeiten. Das hat mir richtig gut getan. Ich sage Ihnen: Besser als eine Kur!"

  • Frauen, Ihr enttäuscht mich!

    Das hätte ich nie von Euch erwartet! Schämt Euch! In der offiziellen Mainstream-Presse wird es ja verschwiegen, was Ihr Euch wieder mal geleistet habt, denn in den Redaktionsstuben hat man Angst vor Euch. Deshalb kann ich nur hier in einem Regionalblatt lesen, was beim Blitzmarathon der letzten Woche heraus gekommen ist. Ihr seid die traurigen Sieger. Zu deutsch: Mehr Frauen als Männer halten sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Nun weiß ich zwar nicht, ob das Ergebnis bundesweit gilt oder ob wir nur hier so wilde Weiber haben.
    Und noch eine Bemerkung zu den Geschwindigkeitskontrollen: Bei uns wird immer an zwei geraden sehr übersichtlichen Straßen gemessen, die zum Schnellerfahren direkt einladen. Und dann kann man stereotyp oft Tag für Tag das Gleiche lesen, nämlich dass die Polizei viele Autofahrer erwischt hat. Die Polizei behauptet zwar immer, sie wolle damit die Verkehrssicherheit heben, doch zeigen die immer gleichen Zeitungsberichte über die zu schnellen Fahrer, dass die Beamten auf dem Holzweg sind. Wenn man die Autofahrer bremsen will, könnte man das mit einer Änderung der Straßenführung viel besser erreichen: Ein paar Pflanzinseln am Straßenrand oder Parkbuchten oder ähnliches würde schnell für normale Geschwindigkeiten sorgen. Aber das kostet doppelt Geld, nämlich erstens für die Baumaßnahmen und zweitens hat man Verluste beim Kassieren der Bußgelder. Und so sieht man also deutlich, dass es ums Kassieren, aber nicht um die Sicherheit geht.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Das Motto der "unfrommen Geschichten":

    "Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.
    Glaube nichts, weil alle es glauben.
    Glaube nichts, weil es geschrieben steht.
    Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
    Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt.
    Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast
    Buddha

    *
    Das wichtigste Zeichen auf der Welt ist das Fragezeichen.
    Raymond Cartier
    *
    „Heiliger Zweifel!“ möchte man oft denen zurufen, die so sehr von sich und dem, was sie tun oder denken, überzeugt sind."

  • Mal ehrlich: Sind Sie homophob?

    Das Wort Homophobie ist in den letzten Jahren in Mode gekommen. Es setzt sich zusammen aus den Vokabeln „Homo“ = Mensch und „Phobos“ = Angst. Homophobie bezeichnet also eine Angst vor Schwulen. Menschen wie Putin sollen darunter leiden. Und da sieht man eigentlich, wie lächerlich das Wort ist. Glaubt wirklich jemand, das Putin sich vor Schwulen fürchtet? Meiner Einschätzung nach ist er gegen die Homosexualität, weil er sie für unnatürlich oder sogar für pervers hält, wie ja auch die großen Religionen gegen die Homosexualität sind. Zwei Beispiele:
    Lev 18,22: Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Gräuel.
    Lev 20,13: Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.
    Heute gilt das genaue Gegenteil, wie sich aus dem bekannten Ausspruch Wowereits ergibt: "Ich bin schwul, und das ist gut so!" Und jeder, der das anders sieht, leidet nach der heute gültigen allgemeinen Auffassung an "Homophobie".
    Ist das nicht seltsam: Früher galten die Homosexuellen als krank. Heute ist es umgekehrt: Wer "homophob" ist, zeigt – so die offizielle Definition im Duden – eine starke krankhafte Abneigung gegen Homosexualität", ist also krank.
    Und wehe, jemand wagt einen Satz wie diesen: "Die europäische Homosexuellenlobby will eine absolute Gleichberechtigung von Homosexuellen und Lesben, darunter auch das Recht auf Adoption von Kindern, das es bereits in einigen EU-Staaten gibt. Es ist schwer vorstellbar, wohin das alles führen wird." Dies hatte der Wiener Politiker Gudenus in der Moskauer Erlöserkathedrale gesagt. Er erntete damit heftige Kritik von allen anderen Parteien, die meinten, so etwas sei zum „Fremdschämen“. Dabei ist das, was er gesagt hat, der Standpunkt der Katholischen Kirche. Der Katechismus der katholischen Kirche spricht davon, „dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind.“ Aber niemand würde sich wohl fremdschämen, wenn der Papst so etwas gesagt hätte.
    Wie wäre es denn,wenn jeder soll nach seiner Fasson selig werden könnte. Und besonders das Sexualleben sollte Privatsache sein. Es geht doch die Öffentlichkeit nichts an, ob jemand schwul oder hetero ist. Und deshalb stören mich Leute wie der Sänger Wiebusch, der sich gerade mit dem Problem der Homophobie im Fußball befasst und die Hoffnung nicht aufgibt, dass sich da bald etwas ändert.
    Dem muss ich widersprechen. Der Fußball ist die letzte Bastion, wo es das sexuelle „Outcoming“ nicht gibt, und das ist gut so. Früher wurde auch nicht darüber geredet, welcher Politiker oder Promi schwul war. Das war Privatsache. Heute ist es umgekehrt. Seit Wowereit „bekannt“ hat, dass er schwul ist und das auch noch für gut befunden hat, kann man feststellen, dass die meisten Menschen nichts über seine politische Leistung wissen, sondern nur, dass er schwul ist.
    Merkwürdig ist ja, dass wir beim Datenschutz immer sehr auf die Privatsphäre achten. Nur bei der sexuellen Ausrichtung der Menschen soll es auf einmal anders sein. Wieso? Und das gerade im intimsten Bereich? Vielleicht liegt es ja daran, dass man mit dem Thema viel Geld verdienen kann. So kommen zu den „Loveparades“ bis zu 150.000 Menschen. Die lassen viel Geld da.
    Und eines muss man den Schwulen lassen. Sie haben begriffen, wie die Demokratie funktioniert: Derjenige, der am lautesten schreit, bekommt, was er will. Jetzt wollen Sie sogar, dass ihre Vorstellungen in den Schulunterricht einfließen.
    Und sie schauen, dass sie immer im Gespräch bleiben. Zur Zeit fordern sie Gender- bzw. Unisextoiletten, also solche, die von allen benutzt werden dürfen, und sie finden bei der Ministerin ein offenes Ohr. Beim Pissoir haben Frauen zwar Probleme, aber es gibt schon Vorrichtungen zu kaufen, die es auch ihnen ermöglichen, im Stehen zu Pinkeln, denn das fördert das Selbstbewusstsein, so sagen sie, denn sie empfinden das Hocken auf einer Schüssel als erniedrigend. Komisch! Man könnte es auch bequem finden.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:

    "Solange irgendwo auf der Welt Menschen hungern, ist es eigentlich eine Sünde, wenn sich hier die Menschen nur deshalb neue Kleidung kaufen, weil irgendwelche Couturiers meinen, dass man sich in jeder Saison anders kleiden müsse."
    Man könnte so gesehen immer nur ein schlechtes Gewissen haben, wenn da nicht die Kirche wäre, die ihren unermesslichen Reichtum hortet und ihren Bischöfen fürstliche Wohnsitze gönnt.
    Besuchen Sie bitte auch noch diese andere Seite:
    http://autorenseite.wordpress.com/

  • Die geniale Frau von der Leyen

    Respekt kann ich da nur sagen. Ich habe bis jetzt gebraucht, um hinter ihre Kriegslist – oder besser gesagt. Antikriegslist – zu kommen. Aber jetzt verstehe, was los ist:
    Die Chefin Angela Merkel von Frau von der Leyen wäre ja gern mit Bush in den Irakkrieg gezogen und hat deshalb die Wahl verloren. Das Volk wählte Schröder und das Verhältnis zu den USA kühlte sich ab. Die Amis waren natürlich nicht begeistert, dass ihr bravster Vasall aufmüpfig wurde.
    Und als nun unsere Verteidigungsministerin vor der Frage stand, ob sie im Nahostkrieg mitmachen sollte oder nicht, konnte sie natürlich nicht das sagen, was der Normalbürger zu den Amis sagen würde: „Ihr habt das Chaos angerichtet: Nun müsst ihr es auch wieder in Ordnung bringen!“ Nein, so was geht in der Diplomatie nicht. Da sagt man das, was gesagt werden muss, durch die Blume.
    Noch raffinierter ist Frau von der Leyen. Sie teilt den Amis mit, dass wir leider nicht mitmachen können, weil die Bundeswehr-Flugzeuge kaputt sind. Genial! Frau von der Leyen hat das Zeug für die Merkel-Nachfolge. Weiter so! Nächstes Mal, wenn wieder so was passiert, sind wohl dann alle Soldaten krank?

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:

    "Man hat einmal gesagt: „Reisen bildet.“ Im Zeitalter des Massentourismus ist es umgekehrt. Viele Reisende überspielen nur ihre innere Leere, indem sie sich in fernen Ländern die Sonne auf den Leib brennen lassen."

    Besuchen Sie bitte auch noch diese andere Seite: http://autorenseite.wordpress.com/

  • Das darf doch nicht wahr sein!

    Der nächste Katholikentag wirft im wahrsten Sinne des Wortes seine Schatten voraus. Zunächst einmal geht es ums Geld: Das Zentralkomitee der Katholiken will 1,5 Mio. Euro als Unterstützung der Veranstaltung aus der öffentlichen Hand. Das war schon immer so und warum sollte es dieses Mal anders sein? Insgesamt bezahlten die Steuerzahler zwischen 2001 und 2014 rund 25 Millionen Euro für Kirchentage – Gläubige wie Ungläubige, Kirchenmitglieder wie Konfessionslose zusätzlich zu den Kirchensteuern, die 2012 rund 5,2 Milliarden Euro für die Katholiken und 4,2 Milliarden Euro für die Protestanten ausmachten.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/katholikentage-millionen-zuschuesse-stossen-zunehmend-auf-kritik-a-991970.html
    Sollte sich der Staat nicht neutral verhalten und jede Unterstützung solcher Massenveranstaltungen verweigern? Wenn nicht: Müsste er dann nicht Moslems und Scientology in gleicher Weise finanzieren? Und warum können die Kirchen mit ihrem unermesslichen Reichtum ihre Veranstaltungen nicht selbst bezahlen? Lesen bitte unbedingt dazu den Beitrag „Kirchensteuer“.

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