szmmctag

  • Wo bleibt der Protest des Westens?

    Focus-online hat gerade die Schlagzeile: „Wieder Tote: Zentrum von Donezk unter Beschuss.“ Wie kann das sein, wo doch ein Waffenstillstand herrschen sollte? Man könnte es ja verstehen, dass es im Grenzbereich immer wieder Geplänkel gibt, aber dass eine Regierung, hinter der der Westen steht (Kiew), eine Stadt innerhalb des von ihr beanspruchten Staatsgebiets beschießen lässt, ist nicht hinnehmbar. Da können doch nur Zivilisten getroffen werden. Auch Bombenangriffe auf die Stadt soll es gegeben haben, wobei auch Krankenhäuser nicht verschont bleiben. Wo bleiben die Proteste des Westens? Da hört man nichts. Im Gegenteil liefert der Westen Waffen an solche Leute und wir sind auch dabei, mindestens mit Geld.
    Manchmal frage ich mich, ob ich nicht von Putins Sender besser informiert werde: 
    http://www.rtdeutsch.com/
    Schauen Sie doch auch mal rein, damit Sie auch von der Gegenseite der Mainstream-Medien informiert werden und sich ein eigenes Bild machen können.

  • Schenken – Problemfall für Männer

    Es wird immer schwieriger, manche Leute zu beschenken: Sie haben alles. Da muss man sich schon etwas Ausgefallenes einfallen lassen, um diesen Menschen doch noch eine Freude machen zu können. Da wird das Schenken schwierig, wie Ringelnatz im folgenden Gedicht beschrieben hat:
       
    „Traurig geworden im Denken,
    Traurig ohne Woher.
    Als könnte mir niemand mehr
    Etwas schenken...“

    Nein, Männer, traurig sollen unsere Frauen an Weihnachten nicht sein. Deshalb müssen wir unser Gehirn ein wenig anstrengen, um ein passendes Geschenk zu finden:
    Alkohol? Wie einfallslos!
    Pralinen? Linie! Gewichtszunahme!
    Buch nach Bestsellerliste? 08/15!
    Schmuck? Zu teuer!
    Parfüm? Hat sie schon!
    Also was dann? Hier ein Vorschlag für Leute, die das Ungewöhnliche suchen: Ein Buch mit dem Titel „Geschenk für Dich – Liebesgeschichten der besonderen Art“. Und das Praktische an diesem Geschenk ist, dass man es nicht einmal einpacken muss:
    Geschenk für Dich
    http://autorenseite.wordpress.com/
    Eine Leseprobe finden Sie hier.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus "Nebenbei bemerkt -- Aphorismen über Gott und die Welt"

    Früher gab es Künstler, die von ihrem Werk so besessen waren, dass sie darüber ihr Äußeres vernachlässigten. Heute beginnen Künstler ihr Wirken damit, dass sie sich ein scheinbar ungepflegtes Äußeres zulegen.

    Aphorismen über Frauen gibt's hier: https://autorenseite.wordpress.com/blogs/

  • Gesundes Essen: Fehlanzeige!

    Das Schulessen steht auf Grund einer neuen Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in der Kritik. Nur ein ganz geringer Prozentsatz der Schulspeisepläne ist von ihr zertifiziert. Meistens gibt es in den Schulen zu viel Fleisch und zu wenig Gemüse.
    Eigentlich sollte es nach den Vorstellungen der Ernährungswissenschaftler höchstens zweimal pro Woche Fleisch geben. Und der Fisch, der auch einmal wöchentlich auf den Speiseplan gehören sollte, fehlt meistens beim Schulessen.
    Oft wird behauptet, man könne eben nicht anders kochen, wenn das Essen nur knapp über 2 Euro kosten dürfe. Da offenbart sich die ganze Perversität unserer Landwirtschaft und Ernährung: Wenn man auf einer Fläche Getreide oder Gemüse anbaut, kann man siebenmal so viel Menschen satt machen, als wenn mit dieser Fläche Fleisch produziert wird. Und trotzdem ist offenbar eine Ernährung mit viel Fleisch billiger.
    Manche Leute, besonders Männer, haben ja eine Abneigung gegen einen "Veggie-Day". Aber das liegt in der Regel daran, dass das Gemüse zu fade zubereitet wird. Ich erinnere mich an eine Zeit, als ich an einem Bau mitgearbeitet hatte. Dort wurden die Handwerker vegetarisch verköstigt. Als sie dies hörten, machten sie schlimme Witze darüber: "...kommen abends impotent nach Hause" und dergleichen. Aber als sie dann das erste Essen hinter sich hatten, waren sie reuig und begeistert. Und das höchste Lob, das man einem Essen spenden kann, brachten sie dann damit zum Ausdruck, dass sie das Rezept verlangten.
    Noch etwas zum Thema Essen: Nicht nur die Schüler werden schlecht ernährt, sondern auch die Alten. Ein Test ergab, dass das Essen in den Altenheimen zu wenig Vitamine enthält; das für die Alten wichtige Vitamin D fehlte häufig ganz.
    Schließlich noch ein Anmerkung zum Krankenhausessen. Auch dieses stammt wie die Mahlzeiten der Altenheime häufig aus Großküchen, die durchaus auch 100 km entfernt sein können. Eine Untersuchung hat nun ergeben, dass Krankenhäuser, in denen selbst gekocht wird, eine um 2 Tage kürzere Verweildauer haben. Nichts belegt wohl besser die Wichtigkeit eines gesunden Essens.

  • Spruch zum Tag: Sex am Morgen bringt Kummer und Sorgen

    Guten Morgen allerseits. Mir geht da auch heute noch etwas im Kopf herum:
    Gestern brachte der Bayerische Rundfunk in den Gedanken zum Tag dieses Zitat von Erich Fried:
    "Ein Hund
    der stirbt
    und der weiß
    daß er stirbt
    wie ein Hund

    und der sagen kann
    daß er weiß
    daß er stirbt
    wie ein Hund

    ist ein Mensch."

    Bei diesen trüben Gedanken zu einem trüben Novembertag kam mir etwas ganz anderes in den Sinn:
    Was in dieser Weisheit fehlt, ist etwas ganz Wichtiges: Der "Mensch in seinem dunklen Drange" (Goethes Faust) hat darüber hinaus auch noch ein Sexualleben wie ein Hund (nicht von Goethe). Wenn Sie das nicht glauben, überzeugen Sie sich selbst und lesen Sie die Geschichte über das Potenzmittel in der Leseecke. Werden Sie da nicht vielleicht ein wenig nachdenklich?
    Übrigens: Was tun Sie dagegen? Trauen Sie sich, einen Kommentar dazu zu schreiben? Das wäre doch sehr nett. Ich hoffe doch sehr, dass uns die Liebesexpertinnen hier im Blog nicht im Stich lassen.

  • Eheprobleme? Der Mensch ist schizophren

    Die Psychologen haben ein Phänomen entdeckt, das sich „Escalation of Commitment“ nennt. Es beschreibt das Verhalten von Verantwortlichen, die zu lange an einmal getroffenen Entscheidungen festhalten, obwohl diese falsch waren. Bekanntes Beispiel ist der Kauf der Chrysler-Werke durch Mercedes. Obwohl das ein Fehlkauf war, hielt Mercedes viel zu lange an dieser hinzu erworbenen Firma fest. Auch bei Wertpapierspekulationen ist diese Art von Verhalten immer wieder zu beobachten.
    Neben dieser Durchhaltetaktik, die in der Wirtschaft und in der Politik zu beobachten ist, stoßen wir aber gerade bei menschlichen Beziehungen auf das gegenteilige Phänomen. Weil man heutzutage Neuigkeiten immer einen englischen Namen geben muss, damit sie ins Bewusstsein der Menschen gelangen, sei dieses Phänomen hier „Early-Give-Up-Syndrom“ benannt. Das sieht so aus: Ein Mann und eine Frau entschließen sich, eine Beziehung einzugehen oder gar zu heiraten. Gehen wir einmal davon aus, dass diese Entscheidung richtig war. Aber dann treten irgendwann einmal Differenzen auf. Diese führen oft dazu, dass das Paar die ursprüngliche Entscheidung, das Leben miteinander zu verbringen, plötzlich für falsch hält.
    Woran liegt es, dass der Mensch sich so unterschiedlich verhält? Ist er von Natur aus schizophren? Das wollen wir hier nicht weiter untersuchen, sondern uns bei unseren Entscheidungen vergegenwärtigen, dass wir einen kühlen Kopf behalten sollen und nicht aus Gründen des Prestiges oder aus einer sich verstärkenden Laune heraus etwas tun, was nicht gut ist.
    Paare sollten vielleicht einmal überlegen, ob nicht etwas dran ist an den Liebestipps aus der Kurzgeschichte "Die alte Tante". Damals hat man noch gewusst, wie das funktioniert: eine beständige Ehe.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Trost für alle, die Ärger mit Anwälten haben:

    "Wir ordnen und befehlen hiermit allen Ernstes, dass die Advocati wollene schwarze Mäntel, welche bis unter das Knie gehen, unserer Verordnung gemäß zu tragen haben, damit man die Spitzbuben schon von weitem erkennt.”
    ("Spitzbubenerlass" von König Friedrich Wilhelm I)

    Mehr Weisheiten über die Justiz finden Sie hier.

    Und was Männer unbedingt über Frauen wissen müssen, steht auf dieser Seite.
    Warnhinweis: Der letzte Klick ist nur für Männer geeignet. Frauen seien darauf hingewiesen, dass ein Klick von ihnen unagenehme Folgen haben kann: Heftiges Kopfschütteln, das zu Migräne führen kann, Stirnrunzeln, das Faltenbildung zur Folge hat, schlechte Laune, die eine Trennung vom Partner bedeuten könnte... (Langt das zur Abschreckung?)

  • Darf denn so etwas sein?

    Mein Freund, der genau so alt ist wie ich und dementsprechend vorgestrige Vorstellungen hat, fragte mich ganz erschüttert: „Sag mal: Darf denn so etwas sein? Meine Enkelin bekommt nur eine Arbeit, wenn sie ein halbes Jahr umsonst arbeitet. Dann hat sie eine Chance, übernommen zu werden. Aber ich fürchte: dann nehmen sie den Nächsten, der so blöd ist, umsonst zu arbeiten“ Ja, so sind die Verhältnisse bei manchen Berufen. Und wer von den jungen Arbeitnehmern das Glück hat, einen Job zu haben, ist auch nicht gerade auf Rosen gebettet:
    Der DGB hat nämlich soeben festgestellt, dass es große Unterschiede beim Einkommen junger Beschäftigter in Deutschland gibt. Mehr als jeder dritte Arbeitnehmer unter 35 Jahren kommt nicht über einen Monatslohn von 1500 Euro brutto hinaus. Bei 14 Prozent sind es sogar nur bis zu 800 Euro brutto.
    Und der Spiegel meldet gerade: „Fast zwei Millionen Menschen arbeiten in Deutschland für weniger als fünf Euro pro Stunde. Daran wird auch der Mindestlohn nur wenig ändern. Denn Hungerlöhner stützen die deutsche Wirtschaft.“
    Und das Schlimmste ist: Die meisten dieser Menschen leben in prekären Arbeitsverhältnissen, d.h.: ihnen kann jederzeit gekündigt werden. Und da wundern sich die Politiker, wenn immer weniger Kinder geboren werden.
    Jetzt frage ich Sie: Würden Sie unter solchen Verhältnissen Kinder in die Welt setzen? Ich nicht! Ich fände es unverantwortlich. Und die Politiker tun so, als existierten diese Probleme gar nicht und als wunderten sie sich, warum die Deutschen sich nicht recht vermehren wollen. Sie posaunen ständig heraus, was sie alles unternehmen, um die Geburtenrate zu erhöhen, und sie reden über Kitas und Betreuungsgeld. In Wirklichkeit liegen die Probleme aber ganz woanders.

  • Beleidigung des Papstes?

    Ich glaube, so etwas hat es früher nicht gegeben: Parlamente laden „Menschen von draußen im Lande“ ein, im „hohen Haus“ zu reden. Wer hat nicht schon alles in Straßburg vor den Parlamentariern gesprochen: Der Dalai Lama, Conchita Wurst, die Tabaklobby und Umweltschutzvereine... Und nun erst kommt der Papst zu Wort. Ist das nicht eine Beleidigung für einen Mann, der in seiner Kirche als Stellvertreter Gottes gilt?
    Nein, keinesfalls, denn vor ihm sprach schon Papst Johannes Paul II vor den Parlamentariern. Auch Papst Benedikt XVI hätte dort eine Rede halten können, hat dies aber abgelehnt, weil er unangenehme Zwischenrufe fürchtete.
    Nun wünschen wir, dass der Papst geeignete Worte findet, die auf fruchtbaren Boden fallen mögen. Und schön wäre es, wenn sich ihm demnächst ein Vertreter des Islam anschließen würde.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus "Nebenbei bemerkt - Aphorismen über Gott und die Welt":

    "Wie tief unsere künstlerischen Fähigkeiten gesunken sind, sieht man daran, dass die alten Ägypter ein Tier so darstellen konnten, dass man es auch heute noch als Gottheit erkennt; wir hingegen können nicht einmal mehr Gott in Menschengestalt darstellen, sondern haben deshalb Attribute wie den Heiligenschein erfunden."

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