szmmctag

  • Zweierlei Maß bei Putin und bei Israel?

    In den Medien wird von Demonstrationen gegen Israel berichtet, es gibt aber offenbar keine solchen gegen Putin. Umgekehrt werden jedoch Sanktionen gegen Putin verhängt, aber keine gegen Israel.
    Verkehrte Welt? Oder warum ist das so?
    Israel steht unter dem besonderen Schutz der USA. Deshalb traut sich keine Regierung zu protestieren, wenn ein Krankenhaus oder eine Schule angegriffen wird. Auch Gauck befasst sich ausführlich mit den Demonstrationen und warnt vor einem angeblich aufkeimenden Antisemitismus, aber er hat nach meiner Kenntnis nicht die vielen zivilen Opfer des Krieges in Palästina beklagt, insbesondere nicht die große Zahl von toten Kindern, und er hat insofern auch kein Verständnis für die Demonstranten aufgebracht.
    Bei Putin ist sich die westliche Politik einig: Der Mann ist ein Kriegstreiber und verantwortlich für den Abschuss von MH 17. Das Volk scheint es anders zu sehen und demonstriert nicht gegen ihn und das ist recht so!
    Das Volk glaubt mit Recht nicht das, was die USA verbreiten. Man hat nicht vergessen, wie die Amis beim Irak-Krieg die ganze Welt belogen haben.
    Traurig ist, dass man sich im Westen nicht bemüht, den Vorfall sachlich zu betrachten und dass man sich nicht auch mit der These Putins befasst, ein ukrainischer Kampfjet habe sich MH 17 genähert. Die Ukraine ist der am besten überwachte Teil der Welt, las ich neulich in der Zeitung. Da müsste es doch Beweismaterial für die eine oder andere Behauptung geben.
    Was mich noch wundert, ist dies: Wir erfahren nicht, ob die alte Ukraine über „Buk“-Raketen verfügt hat, also solche, wie eine vielleicht beim Abschuss von MH 17 verwendet wurde. Wenn die Ukraine, wie ich annehme, solche Waffen besaß, ist doch anzunehmen, dass sie bei der Teilung des Landes auch den Separatisten in die Hände gefallen müssten, denn sie werden ja wohl nicht alle im westlichen Teil der Ukraine gelagert gewesen sein.
    Bei der ungeklärten Sachlage kommen also nach dem derzeitigen Stand folgende Möglichkeiten für den Abschuss von MH 17 in Betracht:
    a) Die Separatisten haben das Flugzeug mit einer Buk-Rakete abgeschossen, die entweder aus alten ukrainischen Beständen oder aus Russland stammte.
    b) Die Maschine wurde von einem ukrainischen Kampfjet abgeschossen.
    c) Eine ukrainische Buk-Rakete hat MH 17 getroffen.
    Sehr sonderbar ist, dass früher einmal der Außenminister der USA Powell in der UNO-Versammlung genaue Bilder über LKW-Bewegungen im Irak gezeigt hat, aber nun sehen wir keine vergleichbaren Aufnahmen. Wenn die „Buk“-Raketen aus Russland stammen sollten, so müsste sich doch die Bewegung dieser Waffen irgendwie genauso dokumentieren lassen. Wenn ich in Google Earth mein kleines Häuschen von oben sehen kann, frage ich mich, wie man denn die „Buk“-Raketen hätte verbergen sollen.
    Weil gerade der Irak-Krieg erwähnt wurde: Erinnern Sie sich noch, dass Merkel damals mit den USA in den Krieg ziehen wollte und dass Schröder mit seiner ablehnenden Haltung die Wahl gewonnen hat? Nun ist es wieder so: Die Kanzlerin steht nach meinem Dafürhalten sehr unkritisch zu den USA, anstatt erst einmal die genaue Aufklärung abzuwarten.

  • Bin ich ein Antisemit?

    Ich habe in diesem Blog Kritik an der Kriegführung Israels geübt:
    http://die-andere-seite.blog.de/2014/07/22/antisemitismus-ueberall-18938458/
    Und gestern sah ich in den Nachrichten, dass die Israelis eine Schule der UN beschossen und zahlreiche Menschen getötet haben. Es war so (und das musste den Israelis auch klar sein), dass sich zahlreiche Menschen in dieses Gebäude geflüchtet hatten, weil sie meinten, dort unter dem Dach der UN sicher zu sein.
    Von Netanjahu hörten wir zu dem Vorfall nur, die Hamas benutze die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde. Kein Wort des Bedauerns zu dem Beschuss des Krankenhauses oder des UN-Gebäudes.
    Bin ich nun schon ein Antisemit, wenn ich die Vorgehensweise der israelischen Armee als Kriegsverbrechen ansehe? Oder sind diejenigen Antisemiten, die angesichts solcher Kriegsführung mit Schildern auf die Straße gehen, auf denen sie geschrieben haben: „Feiger Jude“?
    Ich meine, wir sollten sehr sorgfältig unterscheiden zwischen Antisemitismus und harter Kritik und wir sollten nicht jede Kritik, die vielleicht auch mal über die Stränge schlägt, als Antisemitismus bezeichnen.
    Im übrigen meine ich, dass die Welt groß ist und dass unser Land nur ein „Fliegenschiss auf dem Globus“ ist. Seien wir angesichts unserer Vergangenheit mit unseren Protesten doch sachlicher als die Demonstranten in anderen Ländern. Frankreich empört sich sowieso viel stärker als unsere Bevölkerung. Was würden unsere Politiker wohl sagen, wenn das bei uns geschehen würde?

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Das zum Leben notwendige Grundwissen geht immer mehr verloren: Wie erziehe ich ein Kind? Wie führe ich eine Ehe oder Partnerschaft? Wie ernähre ich mich richtig?"

  • Stimmt die Bibel nicht?

    So könnte man sich fragen, wenn man jeden Abend im Fernsehen die Bilder aus Palästina sieht. Nach der Bibel wurde das Volk Israel von Gott in besonderer Weise als sein Volk auserwählt. Das soll bis heute gelten! Das Volk Israel sollte so der ganzen Menschheit, die immer mehr vom Glauben abfällt, die Herrlichkeit Gottes bezeugen und die Menschen damit für Gott zurückgewinnen.
    Nun frage ich Sie: Verhält sich ein von Gott auserwähltes Volk, das der Welt ein Beispiel geben soll, so, wie es die Israelis in Palästina tun?
    Denken Sie manchmal über die Bibel und die Religion nach? Dann lesen Sie doch einmal das "Buch der unfrommen Geschichten"!

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Demokratie nennt man es, wenn ein Staat das tut, was die USA wollen."

  • Ist die Bundesregierung schuld am Abschuss von MH 17?

    Die Ukraine hatte einmal eine Regierung, deren Wahl von der OSZE beobachtet und nicht beanstandet wurde. Diese Regierung war also die gesetzliche Vertretung des Staates. Sie wurde dann von der EU und von Russland umworben und entschloss sich für eine nähere Zusammenarbeit mit Russland, was ihr wegen der Gaslieferungen als günstiger erschien. Der westliche Teil der Ukraine war dagegen für einen Anschluss an die EU und hoffte auf Zahlungen aus Brüssel. Deshalb revoltierte dieser westliche Teil des Landes gegen die Regierung. Bei uns wurde zwar immer von Demonstrationen gesprochen, doch war das keine korrekte Wortwahl für Bewaffnete, die Regierungsgebäude besetzten.
    Obwohl eine solche Revolution rechtlich unzulässig war, wurde sie von uns unterstützt, indem u.a. beispielsweise der Außenminister zu den „Freiheitskämpfern“ reiste. Dann kam es zu einer Schießerei auf dem Maidan, die merkwürdigerweise immer noch nicht aufgeklärt ist. Das wird daran liegen, dass zahlreiche Hinweise dafür vorliegen, dass nicht der „böse“ Janukowitsch, sondern seine Gegner das Massaker verursacht haben.
    Die Folge war eine Spaltung der Ukraine und ein Krieg beider Teile des Landes gegeneinander mit entsetzlichen Gräueltaten. Untaten wie das Massaker an Russen in Odessa mögen für Putin Anlass gewesen sein, „seinen“ Russen beizustehen. Aber ihm deshalb die Schuld am Abschuss des Flugzeugs zuzuschieben, wie es die EU tut, erscheint mir als wenig stichhaltig. Die EU und die Bundesregierung sollten sich vielmehr an die eigene Nase fassen und einsehen, dass sie durch ihren Beitrag zur Destabilisierung der Ukraine eine Lage geschaffen haben, die den Boden für den Abschuss des Flugzeugs bildete.
    Die USA sind anscheinend inzwischen „zurück gerudert“ und sprechen jetzt nur noch von einem „versehentlichen Abschuss durch Separatisten“, für den sie aber Putin verantwortlich machen, weil dieser die ostukrainischen Kämpfer unterstützt habe. Dass der Westen durch seinen Beitrag zur Destabilisierung der Ukraine genau so schuld ist, verschweigen sie natürlich.
    Nun hat Putin allerdings den Spieß umgedreht und behauptet, ein Kampfjet der westlichen Ukraine habe sich MH 17 genähert und womöglich abgeschossen. Höchst seltsam ist, dass diese Behauptung vom Westen nicht untersucht und umgehend widerlegt wird. Kein Teil der Welt soll ja so überwacht sein wie die Ukraine. Da müsste doch auch der Westen Bildmaterial liefern können.
    Es müsste allerdings ja jetzt sowieso ganz einfach festzustellen sein, ob MH 17 von einer Boden-Luft-Rakete oder von einem Kampfjet abgeschossen worden ist, denn die unterschiedlichen Geschosse müssten ja jeweils andere Spuren in den Trümmern hinterlassen haben. Aber vielleicht verläuft alles so wie beim Maidan und wir erfahren nichts.

  • Was haben Putin und Österreich gemeinsam?

    Wenn man dem neuesten „Spiegel-online“ folgt, leiden beide unter Realitätsverlust. Der Spiegel schreibt über die Verurteilung eines Deutschen wegen einer Beteiligung an einer Demonstration in Wien:
    „Sachbeweise gab es nicht, der Staatsanwalt polemisierte statt zu argumentieren - trotzdem wurde Josef S. schuldig gesprochen. Der Wiener Prozess gegen den deutschen Studenten zeigt, welche Vorurteile in Österreichs Justiz herrschen.“
    Und über Putin schreibt der „Spiegel“:
    „Die entscheidende Frage ist, ob Putin diese Realität anerkennt und rational agiert - oder ob er längst in einer anderen Realität gefangen ist.
    Wenn wir Pech haben, müssen wir Hilfe in der klinischen Psychologie suchen statt in der Diplomatie. Dem in seinem Wahn verstrickten Menschen verordnet der Arzt Medikamente, um ihm in die Wirklichkeit zurückzuhelfen.“
    Kommentar dazu:
    „Wenn du immer öfter denkst, dass die anderen spinnen, solltest du dich fragen, ob du nicht selbst derjenige bist der spinnt.“
    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“: http://autorenseite.wordpress.com/home/

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Je mehr die Menschen wissen, umso weniger wissen sie anscheinend über das Leben."

  • Antisemitismus überall

    Hat Netanjahu bedacht, was er mit seinem Krieg gegen die Palästinenser auslöst? Überall sieht man antisemitische Demonstrationen. Wird es dabei bleiben oder wird es so weit kommen, dass Juden überall Opfer von Gewalttaten werden? Zu befürchten ist das schon, denn der Hass der Palästinenser muss grenzenlos sein: Die derzeitige Bilanz des Krieges sieht so aus: 25 tote Israelis gegen 500 getötete Palästinenser. Da könnte sich doch mancher berufen fühlen, diese Bilanz etwas auszugleichen, etwa durch Anschläge gegen Synagogen.
    Die Bilder des Krieges sprechen gegen die Israelis: Niemand spricht ihnen das Recht auf Verteidigung ab. Aber dabei ist doch das Maß der Verhältnismäßigkeit zu wahren. Wenn spielende Kinder am Strand erschossen werden und ein Krankenhaus beschossen wird, dann wird sich wohl kaum jemand außerhalb Israels finden, der so etwas verteidigt. Was das Krankenhaus anbetrifft, behauptet Israel, dass sich darin ein Waffenlager befunden habe. Wo bleiben die Beweise? Heute wird doch alles mit Bildern dokumentiert. Warum sehen wir also das Waffenlager nicht in den Medien? Dann ergäbe sich immer noch die Frage, ob in einer solchen Situation ein Krankenhaus beschossen werden darf oder ob nicht im Hinblick auf die Übermacht Israels andere Maßnahmen hätten ergriffen werden müssen.
    Ich kann den Palästinensern nachfühlen, wie sie empfinden: Ich lebte als Kind in einer Stadt, die durch Bombenangriffe zu 88 % zerstört wurde und ich wurde als Kind beim Kartoffeln-Sammeln von britischen Tieffliegern beschossen. Aus meiner Sicht waren die Alliierten Verbrecher, gegen die sich die Deutschen wehren mussten. Und so wird auch Netanjahu durch seinen Krieg nur erreichen, dass die Palästinenser fest zur Hamas stehen.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Am meisten Spaß am Leben haben die Menschen, die ein bisschen verrückt sind."

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