szmmctag

  • Die Versklavung der Menschen nimmt weiter zu

    Der Spiegel berichtet: 2007 hätten sieben Prozent der Geringverdiener wenigstens einmal pro Woche zusätzlich Geld verdient, 2014 waren es schon zwölf Prozent. Und 2007 gaben 13 von 100 der Befragten an, mindestens einmal pro Monat in ihrer Freizeit für zusätzliches Geld in der Tasche zu arbeiten. 2014 war es schon fast jeder vierte Befragte.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/immer-mehr-buerger-suchen-zweitjob-fuer-die-freizeit-a-987656.html
    Da denken manche der Geringverdiener vielleicht etwas neidisch, wie gut es den Besserverdienern gehen dürfte. Aber bei denen ist auch nicht alles eitler Sonnenschein, denn 34 % beklagen sich, dass ihre Freizeit immer weniger wird. Sie würden lieber weniger verdienen und mehr Freizeit haben.
    Zusammenfassend kann man also feststellen, dass offenbar alle immer mehr arbeiten müssen. Die Versklavung der Menschen nimmt demnach immer mehr zu. Dabei möchte man meinen, dass die Steigerung der Produktivität jedes einzelnen Arbeitnehmers dazu führen müsste, dass weniger gearbeitet werden könnte.
    Aber die Blutsauger sind unter uns und eine Schmutzschicht hat Deutschland überzogen.

  • Wie Fritzchen sich die Marmeladenherstellung vorstellt

    Gerade las ich, dass die gesamte Himbeerernte nicht ausreichen würde, um Himbeerjoghurt mit echten Himbeeren herzustellen. Also nimmt man Himbeeraroma dazu. Netterweise werden ja chemisch hergestellte Aromen meist als "naturidentisch" bezeichnet, so dass man sich über so viel „Natürlichkeit“ freuen kann. All das ist ja bekannt.
    Nun frage ich mich allerdings, wie Himbeersaft und -marmelade hergestellt werden. Ich stelle mir das so vor: Erst wird der Saft herausgequetscht, und das, was übrig bleibt, wird mit allen möglichen Chemikalien zu Marmelade aufgepeppt. Und wenn die Leute dann Himbeerkerne zwischen den Zähnen haben, freuen sie sich darüber, dass die Marmelade anscheinend recht natürlich ist.
    Ich weiß nicht, ob meine Vermutungen insoweit zutreffen. Aber ein Experiment, über das ich gelesen habe, legt dies nahe: Da hat man einem Publikum echte Hühnersuppe und chemisch hergestellte zum Probieren gegeben und siehe da: die künstliche Suppe schmeckte den Leuten besser als die natürliche und sie kostet in der Herstellung nur ein Hundertstel. Nun wisst ihr also, was ihr in Zukunft zu essen bekommt: das, was besser schmeckt und dazu noch billiger ist.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:
    "Gescheitheit und Dummheit gleichen sich darin, dass die Leute nicht so viel besitzen, wie sie glauben.

  • Eine dumme, einfältige Frau ist ein Segen des Himmels.

    Das hat Voltaire gesagt, denn auf so eine Idee zu kommen, würde ich mich nie trauen. Ob er recht hat, kann ich nicht beurteilen, denn ich habe so etwas nicht zu Hause. Den Spruch von Voltaire sollte man im Zusammenhang mit einem anderen sehen, den er uns hinterlassen hat:
    "Wo etwas Dummes gesagt wird, da wird es hell in den Menschenherzen."
    Von Voltaire stammen aber auch viele Weisheiten, die für die Ewigkeit aufgeschrieben wurden und die brandaktuell sind:
    "Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion."
    Und wie wär's, wenn Sie diese Erkenntnis zu Ihrem Lebensmotto machen würden:
    "Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein."

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Heute kommt hier ein Ausspruch, den man sich vielleicht doch öfter vergegenwärtigen sollte, aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“:

    "Musikinstrumente müssen ständig gestimmt werden. Auch Menschen sollten sich gelegentlich fragen, ob sie nicht zu missgestimmt sind und etwas dagegen tun sollten."

  • Also nee, Leute!

    Nie wieder! Gestern war ich beim Essen in einem Lokal, und als ich auf das Essen wartete, wollte ich mir die Zeit vertreiben mit einem jener Blätter, wie Bild Zeitung & Co, um nur mal schnell das Neueste zu erfahren. Aber nach einem kurzen Blick hatte ich schon die Nase voll. Zwei Seiten zeigen, wie manipulierbar die Menschen sind:
    Eine davon berichtete über „Loom-Boom“, eine Spielerei mit Silikonbändern, deren "Erfinder" Millionär geworden ist.
    Eine weitere Seite widmete sich dem neuen Trend „Ice Bucket Challenge“, bei dem sich Leute mit eiskaltem Wasser begießen. Alle machen mit, und was ist mit der Kanzlerin?
    Dann kam ein ganzseitiges Foto von Schweini mit einem Bericht darüber, wie es seiner Patella-Sehne geht. Da wird es noch viel zu schreiben geben.
    Die nächste Seite zeigte dann das Neueste aus Promi Big Brother: Der „nette“ Herr Schill hilft dem „Teppichluder“ nach dem Duschen oder so ähnlich.
    Und auch die Bachelorette beanspruchte eine Seite für sich allein. Was sind das für arme Menschen, die so etwas interessiert?
    Ansonsten noch ein paar Zeilen über das weniger Wichtige auf der Welt.
    Übrigens sind Leute, die solche Blätter lesen, wahlberechtigt!

  • Warum gerade dieses Buch?

    Zum Buch "Geschenk für Dich"
    LuluTitelhell
    „Der Mensch in seinem dunklen Drange ist sich des rechten Weges wohl bewusst...“, schrieb einst Goethe im Faust. Wenn man sich aber so das Liebesleben vieler Leute anschaut, kann man nur sagen: Hier irrte Goethe. Vielmehr haben neuere Forschungen (mindestens die des Autors) ergeben, dass der Mensch unter dem Druck seiner Hormone steht und dieser ist vergleichbar mit einem Alkoholrausch, nur sind die Auswirkungen schlimmer. Die Menschen stürzen sich in Abenteuer, an deren Folgen sie ein Leben lang zu tragen haben: Sie setzen ein Kind in die Welt oder sie heiraten für kurze Zeit und büßen dafür einen großen Teil ihres Vermögens ein. Auch wenn es weniger schlimm kommt, erleben doch viele in ihrem Liebesleben arge Enttäuschungen, wie man aus Sprichwörtern und Aphorismen ersehen kann, die ja in der Regel die Weisheiten von gescheiten Leuten oder sogar die eines ganzen Volkes enthalten:

    An Scheidungsgründen fehlt es nie, wenn nur der gute Wille da ist.
    (Nestroy)

    Ich habe nur geheiratet, um des Teufels zu spotten.
    (Martin Luther)

    Viele, von denen man glaubt, sie seien gestorben, sind nur verheiratet.
    (Francoise Sagan)

    Der 7. Himmel muss ein Loch haben, durch das jemand, der nicht aufpasst, direkt in die Hölle hinunterfallen kann.
    (der Autor)

    Selbst eine gute Ehe ist eine Bußzeit.
    (russisch)

    Wenn ein Mann eine Frau nimmt, hört er auf, die Hölle zu fürchten.
    (rumänisch)

    Dieses Buch soll ein Trostspender für alle diejenigen sein, die in der Liebe eine oder gar mehrere Enttäuschungen hinter sich haben oder die das Gefühl haben, völlig gescheitert zu sein.
    Es gibt wohl kaum einen Bereich des Lebens, wo die Hoffnung oder die Erwartung oft so wenig mit der Wirklichkeit übereinstimmen, wie in der Liebe. Häufig heiraten Menschen und glauben, dass es fürs ganze Leben ist. Doch nur zu schnell landen sie nach einem Ausflug in den siebten Himmel auf dem harten Erdboden: Mehr als die Hälfte aller Großstadtehen wird wieder geschieden. Und wie sieht es in der anderen Hälfte aus? Meist recht trübe! Manche Eheleute bleiben zusammen, nur der Kinder wegen. Andere trennen sich nicht, weil sie das Leben zu zweit gewöhnt sind, denn Motiv für eine Eheschließung ist heute — wie eine Umfrage ergab — in erster Linie, dass man Angst vor dem Alleinsein hat; da hält man natürlich lieber an einer langweilig gewordenen Partnerschaft fest, als dass man einsam ist. Viele Eheleute leben einfach nebeneinander her, indem jeder seiner Wege geht. Es bleiben eigentlich nur wenig Menschen übrig, die wirklich in einer erfüllten Partnerschaft gemeinsam durch das Leben gehen. Etwas überspitzt hat es Camus einmal so ausgedrückt: „Die wahre Liebe gibt es doch nur ein- oder zweimal im Jahrhundert; der Rest ist Langeweile.“ Nun, langweilig ist es in vielen Ehen überhaupt nicht: Es herrscht Streit vom Morgen bis zum Abend.
    Manchmal schauen Menschen nachdenklich oder neidisch auf irgendeine Beziehung in ihrem Umfeld und glauben, dass dort alles in Ordnung ist. Meist ist es aber nur die Fassade, welche von den Außenstehenden gesehen wird. Und schon diese Schauseite erweist sich oft als brüchig: Während wir beispielsweise morgens beim Friseur in einer etwas älteren Illustrierten lesen, wie glücklich beispielsweise die Ehe dieses oder jenes Prominentenpaares sei, entnehmen wir wenig später der neuesten Tageszeitung, dass die beiden sich schon wieder scheiden lassen wollen.
    Wir wollen hier ein wenig hinter die Fassaden menschlicher Beziehungen schauen und die Irrungen und Wirrungen verfolgen, die uns die Liebe beschert. Und dann freuen wir uns (hoffentlich), dass alles bei uns so ist, wie es ist.
    Eine Leseprobe finden Sie hier.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Was halten Sie von dieser Weisheit aus „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“?
    "Das Nächstliegende findet der Mensch am schwersten: sich selbst."

  • Voltaire und ich

    erade lese ich bei Voltaire:
    „Wir leben in einer Welt, in der wie nie zuvor das Wissen die Weisheit verdrängt hat.“
    Und da fällt mir ein, dass ich ganz unabhängig von dem berühmten Philosophen eine ähnliche Weisheit entdeckt habe:
    In meinem Buch „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“ habe ich geschrieben::
    „Zwar hat das Wissen der Menschheit gewaltig zugenommen, aber proportional dazu hat offenbar das Grundwissen darüber, was man zur Bewältigung seines Lebens braucht, abgenommen.“
    Es ist schön, wenn man sich mit so einem großartigen Geist wie Voltaire einig ist. Ich habe ja noch mehr Weisheiten aufgeschrieben, aber auch wenn diese auch noch beherzigenswert wären, würde ich nie die Bekanntheit eines Voltaire erreichen, denn die Menschen schauen weniger auf das, was einer sagt als vielmehr auf das, wer es gesagt hat.

  • "Humankapital" durch G8

    Es ist schon eigenartig, mit welcher Beflissenheit sich die DIHK, der Arbeitgeberverband, das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) u.a. beim G8 in die Bildungspolitik einmischen. Das Ganze lassen sie auch noch „wissenschaftlich“ untermauern, indem sie behaupten lassen, eine Rückkehr zum G9 würde zu einer „Verschlackung des Lehrstoffs“ führen. Haben also wir alle früher nur verschlackten Lehrstoff vorgesetzt bekommen? Leute, merkt ihr nicht, um was es geht? Ihr sollt möglichst früh als „Humankapital“ dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen und insgesamt ein Jahr länger arbeiten.
    Aber es ist schön, dass sich viele junge Leute diesen Zwängen entziehen und nach dem Abitur erst einmal ein Jahr zum Durchschnaufen einlegen, oder soll man sagen: zur Selbstfindung? Manche behaupten ja, dass das G9 notwendig sei, um die Schüler zur echten Reife zu führen, nicht nur zu einem Reifezeugnis. Nun also nehmen viele junge Leute ihre Nachreifung selbst in die Hand, und das ist gut so.

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