szmmctag

  • Mord aus Langeweile?

    Beim Schwurgericht Traunstein findet zur Zeit ein Mordprozess gegen einen Soldaten statt. Man rätselt über sein Tatmotiv. Da wird man sich vielleicht schwer tun, denn es häufen sich Mordfälle ohne echtes Motiv.
    Gerade lasen wir in der Zeitung, dass ein 17-jähriger in den USA aus Langeweile gemordet hat. Er ist nicht der erste, der so etwas tut. So hatte ein Jugendlicher kürzlich getötet, weil er einmal sehen wollte, wie es ist, wenn ein Mensch stirbt.
    Wie mag es wohl aussehen in einem Menschen, der aus Langeweile mordet? Darüber habe ich eine Geschichte geschrieben. Sie können Sie sich aus meiner Leseecke (2. Geschichte) herunterladen.

  • Die Lösung: Flüchtlingsboote versenken!

    Unsere Politiker sind angesichts der vielen ertrunkenen Flüchtlinge ratlos. Wir hören lauter untaugliche Vorschläge, wie man dem Flüchtlingsstrom begegnen kann: „Schleuserbanden bekämpfen!“ Aber wie wollen wir das machen in Afrika? „Verhältnisse in den Herkunftsländern verbessern!“ Wie soll das gehen, wenn dort die Potentaten die Entwicklungshilfe in die eigene Tasche stecken und wie viel würde das kosten?
    Jetzt endlich hören wir einen Vorschlag, der garantiert wirkt:
    "Flüchtlingsboote versenken! Besser ein Akt des Krieges, als den Krieg verlieren." fordert Daniela Santanchè, Abgeordnete des italienischen Parlaments (früher Staatssekretärin bei Berlusconi).
    http://www.huffingtonpost.it/2015/04/19/daniela-santanche-barconi_n_7094910.html?ncid=fcbklnkithpmg00000001
    Natürlich gab es sofort vehementen Protest. Aber was lernen wir daraus?
    1. Frauen sind härter als Männer.
    2. PEGIDA ist völlig harmlos, sogar harmloser als unsere Regierung:
    http://die-andere-seite.blog.de/2015/04/17/regierung-schlimmer-pegida-20240802/
    3. Wenn man zynisch wäre, würde man dem Vorschlag von Frau Santanchè sogar zustimmen: Wir hatten gerade erst die Meldung gehört, dass 400 Flüchtlinge ertrunken sind. Nun sind noch 700 oder mehr hinzu gekommen. Wenn man jetzt aber die Flüchtlingsboote versenken würde, würden keine Flüchtlinge mehr kommen. Es würden also keine Menschen mehr ertrinken. Rein rechnerisch betrachtet würde man durch die Tötung einzelner mehr Leben anderer retten. Eine schlichte Machiavellische Rechnung.
    Zur Klarstellung möchte ich betonen, dass ich mir den Vorschlag von Frau Santanchè nicht zu eigen mache. Aber er ist humaner als das Verhalten unserer Regierung und der EU: Die haben die Rettungsaktion „Mare Nostrum“ eingestellt, weil sie zu teuer war. Dadurch sind nun schon heuer weit über tausend Menschen den grausamen Ertrinkungstod gestorben. Beim Abschießen eines Flüchtlingsboots wäre der Tod humaner und der Flüchtlingsstrom würde versiegen. Tausende würden vor dem „nassen Tod“ bewahrt.
    Grausame Vergleichsrechnung? Nein, diese zynische Rechnung soll unserer Politik die Maske des Gutmenschentums vom Gesicht reißen.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus "Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt":

    "Das Leben ist ein großes Sieb, und du musst dein Hauptaugenmerk darauf richten, dass du nicht zu denjenigen gehörst, die beim Sieben durchfallen."

  • Schuldenschnitt nach Merkel-Art

    Was hören wir vom Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs beim IWF?
    "Die Stimmung ist deutlich düsterer als beim letzten internationalen Treffen", sagte der britische Finanzminister George Osborne. Er warnte vor einer "gefährlichen Situation" für Europa. Sein US-Kollege Lew sagte: "Sollte keine Vereinbarung getroffen werden, würde das Griechenland unmittelbar in eine Notlage bringen und Unsicherheit in Europa und der Weltwirtschaft auslösen."
    Erinnern Sie sich noch an die gute alte DM? Das war eine Währung, die überall auf der Welt gern gesehen wurde. Und schauen Sie sich demgegenüber mal die Entwicklung des Euro-Kurses an: Der fällt und fällt. Aber das wird uns als Erfolg verkauft, denn dadurch steigen unsere Exportchancen. Im Grunde genommen ist es aber so ähnlich, als wenn wir unsere Löhne gesenkt hätten.
    Aber das eigentliche Problem ist, dass wir uns seit der letzten Finanzkrise dauernd in einer Krisensituation befinden: Die Griechen sind nur mit 2 % an der europäischen Wirtschaft beteiligt und schon ihre Situation kann Europa und damit die Weltwirtschaft gefährden. Wir bewegen uns also ständig auf ganz dünnem Eis. Wie dünn es ist, können Sie ermessen, wenn Sie sich einmal vorstellen, Sie hätten plötzlich 2 % weniger Geld zur Verfügung. Das wäre für die meisten zwar unangenehm, aber keine Katastrophe.
    Wie trist die Lage ist, sehen wir daran, dass die Wirtschaft ständig subventioniert werden muss, damit wir einen Aufschwung haben, der ja zum Götzen unseres Wirtschaftssystems geworden ist. Und wie es bei Götzen zu sein pflegt, muss man diesen Opfer bringen, nämlich die Ersparnisse der Alten. Es gibt bei uns nicht nur die „kalte Progression“, sondern auch die „kalte Enteignung“ oder sollen wir sagen: Schuldenschnitt auf Merkel-Art?

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus "Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt":

    "Wie dumm die Menschen sind, sieht man daran, dass sie einerseits Chemikalien in homöopathischen Dosen als Heilmittel zu sich nehmen, und andererseits Gifte im Trinkwasser harmlos finden, wenn sie unter dem Grenzwert liegen."

  • Schlussverkaufs-Sonderangebot: Die Frau in Blau

    Ich habe sie ja schon vor einem Jahr bedauert, die hübsche junge Frau, die für ein Partnerschafts-Vermittlungs-Institut Reklame macht:
    http://die-andere-seite.blog.de/2013/07/09/maedchen-macht-falsch-16223913/
    Gerade wurde sie mir wieder unter „Single-Frauen online“ auf meinem Schirm als Werbung für diese Partnerschaftsvermittlung präsentiert, obwohl ich keinen Bedarf habe und auch nicht nach Frauen gegoogelt habe. Aber Google meint zu wissen, was gut für mich ist. Die arme Frau hat immer noch den gleichen blassblauen Pullover an. Ich habe ja Respekt vor Leuten, die sich nicht ständig etwas Neues kaufen, aber wenn man Reklame macht, sollte man doch mal einen Wechsel des Outfits ins Auge fassen.
    Was mich nur wundert ist dies: Wie kommt es, dass das Partnerschafts-Vermittlungs-Institut dieses nette Mädchen noch nicht an den Mann bringen konnte? Hat die junge Frau vielleicht irgendwelche Macken? Ist sie also vielleicht schwul oder frigid? Man könnte natürlich auch fragen: Ist die Frau nur ein Aushängeschild für die werbende Firma und ist sie womöglich gar nicht zu haben? Die Frage darf aber nicht stellen, denn dann hat man gleich die Anwälte am Hals, die einem vorwerfen, man hätte der Firma unterschwellig Betrug vorgeworfen.
    Bedauern wir also die Frau lieber weiter.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    „Das Muß ist hart, aber beim Muß kann der Mensch allein zeigen,
    wie's inwendig in ihm steht.“
    (Goethe)
    Nicht alle sehen das so. Kürzlich traf ich einen Bekannten und fragte ihn, was er denn so treibt. Er erklärte mir strahlend, er sei nun Mentaltrainer. Ich muss etwas verdutzt geschaut haben, denn er sagte mir, er wolle mir ein Beispiel geben:
    „Ich mache nur noch das, was ich darf, nicht, was ich muss.“
    „Und wie schaut es mit der Arbeit aus?“
    „Da freue ich mich, dass ich arbeiten darf.“
    Sicher kann man sich freuen, wenn man eine Arbeit hat, die einem Befriedigung gibt. Aber die Arbeit ist für viele auch ein Fluch, den Gott den Menschen als Strafe auferlegt hat, indem er sagte:
    „Mit Mühsal sollst du dich ... nähren dein Leben lang. ... Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen.“
    Vielleicht sollte man doch auch mit einem Mentaltraining die Dinge sehen, wie sie sind und zugestehen, dass es doch einiges für sich hat, was uns der alte Goethe aufgeschrieben hat.

  • Regierung schlimmer als PEGIDA?

    Was sind wir doch für Heuchler! Unser Gutmenschentum lässt viele mit Abscheu auf PEGIDA herab blicken. Indirekt macht man PEGIDA sogar gelegentlich dafür verantwortlich, dass es zu Exzessen gegen Ausländer kommt, indem man sagt, PEGIDA habe den Boden dafür vorbereitet. Von Seiten der Regierung hört man nun immer wieder den Begriff „Willkommmenskultur“. Das ist schon eine seltsame Willkommenskultur, die dazu führt, dass gerade 400 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken sind. Unsere Regierung und die EU praktizieren an den Außengrenzen Europas genau das, was sie PEGIDA vorwerfen: Abschottung gegen Ausländer.
    Sollte man meinen, dass PEGIDA indirekt für Übergriffe gegen Ausländer verantwortlich sei, so ist das nichts gegen die indirekte Verantwortung der Regierung für das Ertrinken von Flüchtlingen: Die menschliche Rettungsmaßnahme „Mare Nostrum“ der italienischen Regierung wurde ja bekanntlich eingestellt, weil sie zu teuer war.
    Wenn man wirklich ernst machen würde mit der Willkommenskultur, dürfte man in Melilla keine hohen Zäune errichten, sondern müsste einen Schalter für Asylanten eröffnen. Aber das geht ja nicht, weil dann halb Afrika zu uns käme. So haben wir eine Art von eisernem Vorhang an den Außengrenzen der EU. Trotzdem umgibt sich unser Land mit dem Anschein von Hilfsbereitschaft.

  • Selbstmörder im Cockpit

    Das hat es schon 8 Mal im Luftverkehr gegeben. Das Traurige an solchen Selbstmorden ist, dass die Lebensmüden nicht für sich allein sterben wollen, sondern andere mit in den Tod reißen. Was man dagegen tun kann, habe ich in einem Beitrag geschrieben:
    http://die-andere-seite.blog.de/2015/03/26/flugzeugabstuerze-verhindern-20206185/
    Erfreulich ist, dass die Airlines nun genau dies tun wollen. Kann ich mir nun einbilden, dass sie meinen Vorschlag aufgegriffen haben? Wenn ja, würden sie das ja nie zugeben, sondern sagen, sie wären von allein darauf gekommen.

  • Guten Morgen zusammen! Hier kommt der Spruch zum Tag

    Aus "Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt":

    "Überlege es dir dreimal, ob du jemandem etwas schreiben sollst: Wenn du stattdessen redest, nimmst du die Wirkung deiner Worte wahr und kannst entsprechend reagieren."

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